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Die Geschichte von Roma

 
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  Wir sind die Roma und der Tuna und wir sind Bruder und Schwester. Wir waren bisher immer zusammen und haben auch die harten Zeiten unseres Lebens miteinander gemeistert. Unsere Geschichte beginnt, wie so viele andere auch, in der Straße, wo wir ein ziemlich ärmliches Leben geführt hatten. Doch hat uns jemand dort gefunden und ganz offensichtlich mit uns Mitleid gehabt. Mit diesem Tag hat sich unser Schicksal verändert, obwohl es dann noch einige Zeit dauerte, bis wir unser eigenes Zuhause gefunden haben.

Zunächst fanden wir uns dann in einer Tierklinik wieder, die sich um solche Tiere wie uns kümmert: obdachlose Straßentieren. Man hat uns ausgiebig untersucht und alles für uns, unsere Gesundheit und selbst für unsere Schönheit getan. Doch dann sind wir natürlich in einen Käfig gekommen und fanden uns irgendwo auf dem Gang der Klinik wieder. Nun, sie können sich bestimmt vorstellen, wie langweilig ein solches Leben im Käfig ist, vor allem wenn man eine Katze ist.

Auch wenn wir genug zu essen und zu trinken bekamen, so hatten wir doch keinen Auslauf, konnten nicht spielen und uns nicht vergnügen. Wir waren also Gefangene, die auf einen Tag warteten, der wohl nie kommen sollte. Jeden Tag sahen wir Menschen und Tiere herumlaufen und es war sehr traurig zu sehen, dass die alle ein Zuhause hatten und jemanden, der sich um sie kümmerte. Die enge Welt unseres Käfigs ließ uns natürlich nicht sehr viel Raum und das einzig gute war, dass wir noch immer als Bruder und Schwester zusammen waren.

Langsam wurden wir dann auf ein Ehepaar aufmerksam, das nun öfters bei uns vorbei kam und uns sogar streichelte. So haben wir dann gelernt, dass die Tierklinik bemüht war ein Zuhause für uns zu finden und das hat uns natürlich sehr gefreut. Nun, manchmal ändern sich die Dinge auch zum Guten und wir wurden tatsächlich adoptiert. Wir haben inzwischen ein Heim gefunden und wir sind glücklich, dass es dort auch noch andere Katzen gibt, mit denen wir im Haus herumtollen können. Der Blick durch die Gitterstäbe des Käfigs wurde endlich durch Freiheit abgelöst.

Wir werden uns immer an den langen Weg erinnern, den wir hinter uns haben und wir sind uns auch darüber bewusst, dass unser Leben wohl irgendwo auf der Straße oder an einem Khlong geendet hätte. Wir hätten weiter in den Müllsäcken gestöbert und verzweifelt nach Wasser gesucht. Es war schon ein Glück, dass wir Menschen gefunden haben, die sich um uns gekümmert haben und selbst die Tierklinik hat für unseren langen Aufenthalt nichts verlangt. Sie haben uns nie aufgegeben und zum Glück haben wir jetzt Menschen gefunden, die uns adoptiert und uns ein Heim gegeben haben.

Wir sind Katzen, wir sind Geschwister und wir sind Roma und Tuna. Aber wir sind auch Lebewesen und ob sie es glauben oder nicht, wir lieben es ein eigenes Zuhause zu haben und irgendwo dazu zu gehören. Ja, wir sind von euch nicht so verschieden und wir hoffen, dass auch sie so arme Wichte wie uns finden und sie dann adoptieren. Wir wissen, dass diese Tiere ihnen für immer dankbar sein werden.
   
   
 
   
 
     
     
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