Hilfe für Hunde und Katzen in den Straßen Bangkoks
   

Die Geschichte von Klinsi

 
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  Mein Name ist Klinsi, weil ich und meine beiden Schwestern Zidane und Klose während der Weltmeisterschaft in 2006 geboren wurden. Aber wir sind in der Tat großartige Hunde und auch wir spielen gerne. Leider ist unsere Geschichte nicht so aufregend wie die damalige Weltmeisterschaft, als wir irgendwo in Bangkok geboren und dann ausgesetzt wurden.

Auch wenn wir uns selbst für absolute Schönheiten halten, so hatte unser früherer Besitzer dies wohl nicht so gesehen als er sich entschied uns in einen dunklen und beängstigenden Plastiksack zu stecken, um uns für immer los zu werden. Anfangs waren wir ja noch acht Hunde, aber lesen sie zuerst den Rest der Geschichte. Er hat also den Plastiksack mit all uns Hunden in seinen Kofferraum gelegt und ist durch die Stadt gefahren. Dann hielt er an einem geeigneten Platz an und warf den ganzen Sack mit uns unter ein anderes Auto, welches am Straßenrand geparkt war. Nun hatten wir ja noch Glück, denn die Besitzerin des geparkten Autos hatte unsere Rufe ganz offensichtlich gehört, griff nach dem Sack, öffnete ihn und da waren wir also.

Sie heißt Paporn und nachdem sie uns in die sichere Pflege einer älteren Dame übergab, die bereits für 200 andere Hunde sorgt, kam sie dann am nächsten Tag wieder zurück und brachte vier von uns in eine nahegelegene Tierklinik. Leider ist einer von uns gleich in der ersten Nacht verstorben und wir drei mussten dann noch über zehn Tage in der Intensivstation bleiben. Das war doch ziemlich anstrengend, da wir uns offensichtlich mit einigen ganz widerlichen Bakterien und Viren angesteckt hatten und sie können sich sicherlich vorstellen, wie hart dies für kleine Welpen sein kann. Aber die Tierklinik kümmerte sich sehr um uns kleine Winzlinge und unsere neuen Besitzer taten alles, um unsere kleinen Leben zu retten.

Letztlich sind wir gut durch diese Sache gekommen und leben seither mit vielen anderen Hunden und Katzen in einem netten Zuhause. Das ist einfach toll und es gibt jeden Tag genug zu Essen. Natürlich mussten wir in der ersten Zeit noch all diese medizinischen Dinge über uns ergehen lassen. Aber nun sind wir stark genug und können spielen und uns des Lebens freuen.

Wir haben auch schon herausgefunden, dass nicht jeder Hund so viel Glück hat wie wir und wir wollen die eine oder andere Minute dafür verwenden, um an unsere Geschwister zu denken, die es nicht geschafft haben. Wir sind dort draußen fast gestorben und ich träume nachts noch immer von diesem fürchterlichen schwarzen Plastiksack. Aber schauen sie sich doch einmal das zweite Bild hier an - ich bin erwachsen geworden und bin jetzt ein ganz stolzer und gesunder Hund. Wie auch immer, ich bin ansonsten noch immer sehr sensibel und ich brauche jeden Tag meine Portion an Streicheleinheiten und viel Liebe. Aber wenn Thomas mich umarmt und seinen Kopf an meine Stirn drückt, dann fühle ich mich sicher und ich weiß, dass ich und meine Schwestern nie wieder in einem Plastiksack enden werden.

Ich bin also ein sehr schmucker Junge geworden und ich spiele so gerne im Garten mit meinen Schwestern. Wir haben hier so etwas wie eine Rennbahn gebaut, bohren Löcher in denen wir schlafen können und das Beste ist, dass wir unsere eigene Villa habe in der wir schlafen können. So, wir sind also sicher und beschützt und wir fragen uns noch immer, wie jemand so liebe Hunde wie uns in einen Plastiksack stecken kann.
   
   
 
   
 
     
     
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