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Hopes letzte Worte an ihre Freunde!

 
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Liebe Freunde,

heute will ich euch meine letzten Worte senden und ich will mich ganz herzlich bei euch allen für die Güte und Liebe bedanken, die ich während den letzten Wochen meines allzu kurzen Lebens erfahren durfte, welches am späten Nachmittag des 9. April 2008 so plötzlich sein Ende fand.

Noch am Tag zuvor habe ich mein junges Leben noch voll genossen und habe ausgiebig mit meinen besten Freundinnen Khao und Doi gespielt. Wir hatten so viel Spaß. Später war ich dann nicht hungrig und habe nur ganz wenig gegessen bevor mich Thomas wie immer ins Bett brachte. Irgendwann in dieser Nacht geschah etwas mit mir und ich habe mich wirklich schlecht gefühlt. Als mich Thomas in den frühen Morgenstunden aus dem Zimmer holte bin ich nicht wie üblich herumgelaufen, sondern habe mich nur hingelegt und war überhaupt nicht hungrig. Ich war nur noch ruhig und dann begann ich zu spucken.

Paporn hat mich dann gleich ins Krankenhaus gefahren. Aber trotz der Medizin hat sich mein Gesundheitszustand stetig verschlechtert und ich hatte starke Schmerzen. Ich wurde dann sofort in die Intensivstation eingeliefert und sie haben dort alles getan, um meinen Zustand zu stabilisieren. Aber auch dies hatte wenig Wirkung und es wurde immer schlechter. Nur wenige Stunden später bekam ich Krämpfe und wurde dann bewusstlos. Ich lag im Sterben und die Tierärztin tat alles in ihrer Macht, um mich wieder ins Leben zurück zu bringen. Doch nach dem dritten Versuch war es klar, dass ich mich nun auf meine letzte Reise begeben musste.

Soweit wir es heute wissen hatte ich ein massives akutes Nierenversagen mit weiteren Problemen meiner Blase. Wahrscheinlich war dies eine Spätfolge meines Autounfalls bei dem mir nicht nur die Wirbelsäule gebrochen, sondern auch die internen Organe beschädigt wurden. Ich bin schließlich doch den Folgen dieses Unfalls erlegen.

Aber ich war an meinem letzten Tag und meinen letzten Stunden nicht alleine, da Paporn und Thomas bis zum Ende an meiner Seite waren. Sie haben mich geküsst und mir ein Kreuz unter meinen kleinen Körper gelegt. Aber auch ihre Liebe konnte den Gang der Dinge nicht mehr ändern. Ich bin ohne Zorn gegangen, da die letzten Wochen sehr schön waren und ich die Erfahrung machen durfte für die ich auf diese Welt gekommen bin. Ich wurde geliebt und ich hatte großartige Freunde.

Liebe Freunde, bitte verzweifelt nicht, da ich euch schon gesagt habe, dass es immer Hoffnung gibt. Gebt nicht auf uns armen Seelen dort draußen zu helfen, denn wir wissen nicht wohin wir sonst gehen sollen. Keine eurer Bemühungen mein Leben schöner zu machen war umsonst und ich wäre wirklich gerne noch länger geblieben. Nun stehe ich draußen und schaue zu euch herein.

In Liebe

Hope

   
   
 
   
   
 
     
     
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